Hamburger

Neue Ausgabe des Kubia-Magazins Kulturräume+ erschienen

Vor genau zehn Jahren ging mit kubia ein deutschlandweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion an den Start. Die fünfzehnte Ausgabe des Magazins Kulturräume+ blickt zurück auf die vielfältigen Aktivitäten und Projekte, mit denen kubia dank der kontinuierlichen Förderung des Kulturministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen und weiterer Förderer seither das Feld von Kultur, Alter und Inklusion bearbeitet.

Neben dieser Rückschau geht es im aktuellen Heft aber auch um einen Blick auf die Bildende Kunst, um späte Erfolge sowie neue Aussichten und Entwicklungen. Manche Künstlerinnen, aber auch Künstler, mussten sehr alt werden, bevor die Kunstszene Notiz von ihrem lebenslangen Schaffen nahm. „Karriere mit 100“ überschreibt die Kulturjournalistin Dorothea Hülsmeier dieses Phänomen, das gerade mit hochbetagten Künstlerinnen wie der 102-jährigen Carmen Herrera einen kleinen Boom im Ausstellungswesen erlebt. Künstlerische Entfaltung unabhängig von Alter und Einschränkung ermöglicht die Wuppertaler Künstlerin Gisela Kettner mit ihrem Kunstraum 33 sowie mit dem Angebot, die Kunst zu denjenigen zu bringen, die nicht mehr mobil sind.

Das zukünftige Kunsthaus der Gold-Kraemer-Stiftung in Pulheim setzt sich zum Ziel, Künstlerinnen und Künstlern mit Handicap zum Sprung in den Mainstream des Kunstbetriebs zu verhelfen – der Bedarf an einer solchen Produktions- und Professionalisierungsstätte ist hoch. Gerald Pirner, blinder Fotograf und Künstler, gibt Einblicke in seine innere Bilderflut und beschreibt eindrucksvoll seine ganz eigene Art des Bildermachens, bei dem ihm Licht als Malmittel dient.
Wie der Körper zur Leinwand wird und sich dadurch (Körper-)wahrnehmung verändert, berichtet Kulkānti Barboza, Professorin an der FH Münster. Mit Studierenden erprobte sie die Körperbemalung in einem Seniorenheim.

Das Künstlerduo Selfiegrafen möchte mit kreativem künstlerischen Engagement Toleranz und Demokratie fördern. In seinen Projekten entstehen Kommunikationsräume zwischen Jung und Alt, zwischen unterschiedlichen Nationen und Religionen. Wie ein Museum zu einem Erfahrungs- oder besser noch: Erlebnisraum für Menschen mit Demenz werden kann, zeigt das erfolgreiche Kunstvermittlungskonzept von Sybille Kastner am Lehmbruck Museum.

Ein besonderes „Schmankerl“ des Heftes ist die Fotostrecke des französischen Streetart-Künstlers JR aus seinem weltweiten Projekt „The Wrinkles of the City“

Die barrierefreie PDF-Version der aktuellen Ausgabe können Sie hier kostenfrei herunterladen.

Kulturräume + können Sie auch in der Print-Ausgabe kostenfrei über kubia beziehen. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Adresse an magazin@ibk-kubia.de.

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