Hamburger
Das Foto zeigt den Rücken eines älteren Mannes
© Foto: Ilona Pászthy

„absence#1 – Deconstruction of Bodies” wirft einen Blick auf das Verschwinden des biologischen Körpers: Der Mensch von morgen gestaltet sich und sein Leben effizient und individuell ... oder wird er gestaltet? Wie passen biologische Prozesse des „Alterns“ in diese Lebensentwürfe? Verschwindet der Mensch im virtuellen Ideal? Verliert er sich in der Auflösung in einer individuellen Definition von Körper oder einer ästhetischen Gleichschaltung?

Fünf Bühnenkünstlerinnen und -künstler, (Tänzerinnen, Performer und Schauspieler) reflektieren und performen ihr physisches und psychisches Sein. Gehen in eine Auseinandersetzung mit ihrem hart erarbeiteten, liebevoll gestalteten Körpermodell, das vernetzt und verschaltet ist in unserer Gesellschaft. Ein Spiel mit Visionen, Kontroversen über Überflüssiges und Existenzielles, Tatsachen und Illusionen. Ein Wettlauf mit Zeit, Körper und der Neuformulierung von Wert. Wo hört Gestaltung auf und wo beginnt Gewalt? Wie viel Gestaltungswillen hält ein Körper aus? Fragen werden aufgeworfen nach dem Wesentlichen: Wo beginnt und wo endet das Mensch-Sein? Laufen wir alle einen Marathon gegen die Zeit? Wie viel Körper kann man noch sein Eigen nennen?

„absence#1 – Deconstruction of Bodies“ ist der erste Teil einer über mehrere Jahre geplanten Reihe über das „Verschwinden“. Im Zentrum der künstlerischen Betrachtung steht der Mensch und dessen Sein in der Vernetzung zum Verschwinden einzelner Aspekte seines Lebensraumes – jedes Jahr mit einem anderen Schwerpunkt und ganz unterschiedlichen Partnern.

Warm-up für die Wahrnehmung: Vor den Vorstellungen wird dem Publikum eine Einführung angeboten. In diesem Format verschränken sich eine sinnlich- körperliche Aktivierung mit inhaltlichen Einblicken in das Stück. Dieses Angebot ermöglicht dem Publikum eine intensivere Betrachtung des Bühnengeschehens, an welcher der eigene Körper teilnimmt.

Choreografie/Konzeption: Ilona Pászthy
Tanz/Co-Choreografie Nachwuchs/Konzeption: Diana Treder
Tanz: Márta Ladjánszki, Rosa Maria Masia, Manuel Kisters
Schauspiel/Performance: Michael Grunert
Videoinstallation: Barbara Schröer
Szenografie/bildende Kunst/Konzeption: miegL
Musik: Zsolt Varga
Licht: Marco Wehrspann

Premiere: 10.09.2020, 20:00 Uhr 
weitere Termine: 11./12.09.2020, 20:00 Uhr
13.09.2020, 18:00 Uhr
Barnes Crossing, Freiraum für TanzPerformanceKunst im Kunstzentrum Wachsfabrik, Industriestraße 170, 50999 Köln-Rodenkirchen
Kartenreservierung: karten@ip-tanz.com, Telefon: 02236 96 35 88

Eintritt
15 € / 10 € erm.
Ensemble
IPtanz
Logo IBK – Institut für Bildung und Kultur Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

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