Hamburger
Das Foto zeigt drei Darstellende mit Nashornmasken vor den Gesichtern, die sich die Hände vor die Ohren halten
© Foto: Sarah Jonek

von Eugène Ionesco
bearbeitet von Theater Götterspeise

Das Bielefelder Theater Götterspeise gehört zu den Pionieren der inklusiven Kulturarbeit. Nach dem begeistert aufgenommenen Theaterstück „FRAGEN.BEWEGEN“ nun die 11. Produktion: „Die Nashörner“ des rumänisch-französischen Dramatikers Eugène Ionesco, als eines der klassischen Stücke des Absurden Theaters. Die bildhafte und phantasievolle Inszenierung des Forum für Kreativität und Kommunikation mit Masken, Videofoto- und Audiocollagen handelt von der schrittweise Verwandlung der Menschen einer ganzen Stadt in schnaubende und wütende Nashörner. Das Alltägliche ist absurd.

Ionesco will mit seinem Stück die Ängste, Wünsche und Träume der Menschen sichtbar machen warnt vor aufkommenden Tendenzen zum sozialen Konformismus, vor harmonisierenden, verniedlichenden Weltbildern, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben und davor immer mehr aneinander vorbei zu reden. Die Sprache scheint ihren Sinn zu verlieren, wird irrwitzig. Nur einer stellt sich gegen den Herdentrieb, übernimmt für sich und seine Mitmenschen Verantwortung und bleibt Mensch.
Inszenierung: Christel Brüning, Diemut Döninghaus, Martin Neumann

Premiere: 05.07.2018, 19:00 Uhr
Thekoasaal Bielefeld, Paracelsusweg 1, 33689 Bielefeld
Termin 2020: 19.01.2020, 16:00 Uhr 
Neue Schmiede, Handwerkerstraße 7, 33617Bielefeld 

Ensemble
Theater Götterspeise
Logo IBK – Institut für Bildung und Kultur Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Achtung, Sie nutzen einen älteren Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, wenn Sie alle Funktionalitäten dieser Webseite nutzen wollen. Danke.