Hamburger
Das Foto zeigt die Gesichter von sechs Frauen unterschiedlichen Alters

Ein partizipatorisches, generationenübergreifendes Theaterprojekt

Eine alte Sage der indigenen Völker Nordamerikas erzählt von einer alten Frau, die La Loba – die Wolfsfrau – genannt wird. Sie sammelt in den Weiten der Prärielandschaft verblichene Wolfsknochen und erweckt sie wieder zum Leben. La Loba repräsentiert den Archetypus der Wilden Frau, die aus längst Vergessenem, Verlorenem, aus irgendwann einmal Erlebtem, aus Glücksmomenten und aus Traumata etwas Neues schafft, die all das, was unser Leben bestimmt, neu ordnet und besingt und es so zu neuem Leben erweckt.

In „La Loba tanzt“ haben neun Frauen im Alter von 25 bis 80 Jahren im Laufe einiger Monate ihre Erfahrungen mit ihrem Frausein in einer Gesellschaft, in der Frauen nach wie vor um ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen, zusammengetragen. Es sind Monologe und Szenen entstanden, die ein weibliches Selbstbewusstsein voller Stärke und Tatkraft, voller Humor und Selbstironie zeigen, aber auch voller Schmerz und Wut über persönliche Verletzungen und die immer noch bestehenden Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen von Frauen in der heutigen Welt. So wie La Loba in der indigenen Sage alte Wolfsknochen zusammensetzt und sie wieder zum Leben erweckt, so erwecken die Frauen in diesem Theaterprojekt das zum Leben, was ihr Frausein und das Frausein in der Gesellschaft ausmacht.

Ursprünglich war dieses Projekt als partizipatorisches, generationenübergreifendes Theaterprojekt auf der Bühne geplant, das coronabedingt nicht so umgesetzt werden konnte. Mit den für das Theaterprojekt erarbeiteten Materialien und den Projekt-Teilnehmerinnen wurden dann insgesamt fünf Kurzfilme gedreht, die in der Kulturschmiede Arnsberg gezeigt wurden. Es besteht aber auch noch die Möglichkeit, die beiden letzten Filme online zu sehen. Dafür muss man den Newsletter des Teatron Theaters abonnieren, der die Links enthält. Die Filmpräsentation ist kostenlos. Es gibt jedoch die Möglichkeit, zur Unterstützung der Arbeit des Theaters eine Digitalfilm-Karte per Überweisung zu erwerben. (TEATRON THEATER IBAN: DE25 4665 0005 0001 6101 61. Verwendungszweck: Digitalfilme La Loba tanzt.) Die Karten gibt es in drei Preiskategorien: 5 €, 10 € oder 15 €. 

Um den Link zu weiteren Kapiteln des Film zu erhalten, muss der Newsletter des Teatron Theaters abonniere: http://www.teatron-theater.de/newsletter/newsletter.php?trid=NEWSINP. Die Filmpräsentation ist kostenlos. Es gibt jedoch die Möglichkeit, zur Unterstützung der Arbeit des TEATRON THEATERs eine Digitalfilm-Karte per Überweisung zu erwerben. (TEATRON THEATER IBAN: DE25 4665 0005 0001 6101 61. Verwendungszweck: Digitalfilme La Loba tanzt.) Die Karten gibt es in drei Preiskategorien: 5 €, 10 € oder 15 €. 

Zum Trailer 

Mit: Pamela Börger, Doris Braukmann, Stefanie Dassel, Britta Ewert, Laura Hahne, Hanna Radischewski, Karola Streitenberger, Jutta Weiß, Heike Wiegand-Baumeister
Regie: Yehuda Almagor
Dramaturgie: Ursula Almagor
Theaterpädagogische Begleitung: Christina Stöcker
Figur (Bau und Gestaltung): Heike Wiegand-Baumeister
Bühnenbau, Technik: Peter Jagoda
Grafikdesign: Daniel Almagor
Kamera, Schnitt: Christian Mono
Videoproduktionen Vorzeigekind 

Ensemble
Teatron Theater
Logo IBK – Institut für Bildung und Kultur Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Achtung, Sie nutzen einen älteren Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, wenn Sie alle Funktionalitäten dieser Webseite nutzen wollen. Danke.