Hamburger
Drei Frauen mit gelben T-Shirts sitzen auf einer Steinbank für einem Schaufenster. Sie blicken in unterschiedliche Richtungen

Der Jubel verbirgt sich manchmal in den winzigsten Details, wie das Rauschen eines Flügelschlags, welches das urbane Gefüge dumpf durchdringt.

Mit „Silver Boom“, einer choreografischen Intervention mit Frauen über 60 unter Leitung von Anna Anderegg von den Asphaltpiloten, erhält die diskrete Erscheinung des Tanzes im öffentlichen Raum einen Namen.

Am Rande unserer Wahrnehmung in den Winkeln und Gassen – in einer der Armbewegung gewidmeten Zeit – enthüllt "Silver Boom" die manchmal verborgene Präsenz von Körpern, die im Fluss unserer Stadtlandschaften verschwimmen. Der Blick fliegt hierhin und dorthin und verweilt dann. Auf den Urknall folgt die Expansion des Universums. Die Verlangsamung der Zeit, durch die einer Begegnung geschenkten Achtsamkeit, erschafft Welten.

Mit diesen „Eroberungen“ schaffen die Ausführenden Platz für die in Besitz genommenen Räume im Herzen Detmolds und eröffnen eine poetische Lücke im Alltag, die es Betrachterinnen und Betrachtern ermöglicht, die Stadt, die Menschen und das Altern neu zu sehen.

Zu sehen ist die choreografische Intervention, die aus dem Förderfonds Kultur & Alter des Landes NRW unterstützt wird, im Rahmen des Detmolder Festivals „Bildstörung

Premiere: 20.08.2021, 14:00 Uhr
weiterer Termin: 21.08.2021, 14:00 Uhr
Innenstadt Detmold

Ensemble
Choreografische Intervention von Aspaltpiloten
Logo IBK – Institut für Bildung und Kultur Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

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