Hamburger

Ein gemeinsames Projekt von Rembergschule und Volxbühne

Heimat ist da wo wir sind. Heimat ist da wo wir wir sind.

Im Rahmen des Projektes werden Kommunikationsbrücken zwischen zwei Personengruppen gebaut, die es in der Öffentlichkeit oft schwer haben ihre Stimme zu erheben bzw. oft jenseits des „normalen“ Alltags leben: Insgesamt arbeiten im Projekt  zehn handlungs- und sprachbehinderte Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren und ihre Lehrer/Betreuer, vier Senioren aus dem Ensemble der VolXbühne zwischen 60 und 85 Jahren sowie vier professionelle Theatermacher (Regie, Bühne, Kostüm, Video/Musik) über vier Monate zusammen.

Ausgangspunkt des Projektes ist die Tatsache, dass sich Identität, Selbstwertgefühl, eine Vorstellung von Heimat und die Integration in eine Gesellschaft zuallererst über Sprache herstellen lassen. Wie geht man damit um, wenn die Sprachfähigkeit eingeschränkt ist? Die Jugendlichen suchen aufgrund von körperlichen und geistigen Behinderungen nach ihrer Sprache, nach der „richtigen“ Ausdrucksmöglichkeit, die Senioren laufen Gefahr nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben ins Abseits zu geraten und ihre Sprache zu verlieren oder blicken sprachlos auf eine sich rasant verändernde Welt, die sich immer stärker im Digitalen abzuspielen scheint.

Welches Medium wäre besser geeignet diese beiden Personengruppen miteinander ins Gespräch zu bringen und ihnen dann Sprache und Gehör auf einer Bühne zu verschaffen als das Theater?

Regie: Jörg Fürst
Kostüme: Monika Odenthal
Bühnenbild: Jana Denhoven

Premiere: 30.06.2017, 19:30 Uhr
Theaterstudio, Adolfstraße 89a, 45468 Mülheim an der Ruhr

Ensemble
Volxbühne - Ensemble der Generationen am Theater an der Ruhr
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